Verantwortlich leben


Fair gehandelte oder regional produzierte Produkte kaufen, klimafreundliche Transportmittel nutzen und CO2-Emmissionen senken, lieber mehr in Beziehungen als in neue Konsumgüter investieren – die Entscheidung für einen nachhaltigen Lebensstil kann sich in ganz unterschiedlichen Bereichen auswirken.

In unserer globalisierten und vernetzten Welt, haben unser Handeln und unsere Entscheidungen einen direkten Einfluss auf das Leben der Menschen in anderen Ländern und Regionen. Der Plantagenarbeiter in Afrika, die Kleidernäherin in Bangladesch oder der Arbeiter in einer chinesischen Computer-Fabrik wird in gewisser Weise zu meinem Nächsten, weil ihre oder seine Produkte bis zu mir gelangen. Wollen wir also eine Tafel Schokolade, ein T-Shirt oder einen PC kaufen, sollten wir dann nicht auch nach Herstellungsbedingungen und ökologischen Zusammenhängen fragen?

Mit meinen Kaufentscheidungen kann ich direkt beeinflussen, unter welchen Bedingungen Menschen weltweit arbeiten und leben müssen. Fair Trade beispielsweise stellt sicher, dass die Arbeiter in Fabriken und Plantagen einen ausreichenden Lohn erhalten, dass ihre Kinder zur Schule gehen können und eine Gesundheitsversorgung sichergestellt ist. Manchmal mag das nur ein kleiner Beitrag sein, doch ich weiß, den Arbeitern, deren Produkt ich gerade gekauft habe, wird damit ganz konkret geholfen.

Viele Gemeinden nutzen bereits fair gehandelte Produkte für ihre Gemeindeveranstaltungen. Ist das auch bei Euch so? Vielleicht kannst Du in einer Deiner Gemeinde eine Informationsveranstaltung über den fairen Handel oder mit Deiner Gemeindeleitung darüber reden. Vielleicht wünscht Du Dir selber auch noch mehr Backgroundinfos zum Thema. Gerne unterstützen wir Dich mit Ideen, Tips und fachlichen Infos.


Mehr Informationen zum Fairen Handel
gepa, Transfair
Fairer Handel in Kirchen (Papier vom eed)

Berichte aus Entwicklungsländern