Micha-Initiative, Mission-Net und Tearfund treffen EU-Politiker in Brüssel: 10.000 Stimmen für mehr Transparenz und weniger Armut

 

(22.03.2012, Brüssel/Leipzig) Unterstützer der Kampagne „Licht ins Dunkel“, die sich für mehr Transparenz im Rohstoffhandel und für Armutsbekämpfung einsetzt, haben am Mittwoch in Brüssel über 10.000 Postkarten übergeben, die sich an die dänische EU-Ratspräsidentin Helle Thorning-Schmidt richten. Die Vertreter von Micha-Initiative, Mission-Net und dem britischen Hilfswerk Tearfund trafen zudem über 20 Europa-Abgeordnete aus verschiedenen Ländern, um mit ihnen über EU-Richtlinien für mehr Transparenz zu sprechen.

Weltweite Armut seit 1990 halbiert


(idea, Washington, 10.03.2012) Die weltweite Armenquote hat sich im Vergleich zu 1990 halbiert. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Weltbank (Washington) hervor. So sei der Anteil der Menschen, die in extremer Armut leben und ein Einkommen von weniger als 1,25 Dollar (rund 0,95 Euro) pro Tag zur Verfügung haben, in den vergangenen Jahren weltweit kontinuierlich zurückgegangen.

Micha-Initiative fordert mehr Transparenz beim Handel mit Rohstoffen


(14.02.2012, Leipzig/Essen) Mit der Kampagne „Licht ins Dunkel“ ruft die Micha-Initiative die Europäische Union dazu auf, sich für mehr Transparenz beim Handel mit Rohstoffen einzusetzen. In verschiedenen Ländern Europas sind Gemeinden, christliche Gruppen und einzelne Engagierte eingeladen, sich mit Postkarten- und Email-Aktionen an EU-Ratspräsidentin Helle Thorning Schmidt sowie Abgeordnete des Europa-Parlaments zu wenden.

0,7%: Danke an alle, die sich mit engagiert haben!

 

Die Micha-Initiative bedankt sich bei allen, die sich 2011 an verschiedenen Stellen mit dafür eingesetzt haben, dass die Versprechen gegenüber den Ärmsten der Armen gehalten werden. Die Erfüllung der Zusage der Bundesregierung, bis 2015 0,7% der deutschen Wirtschaftsleistung für Entwicklungzusammenarbeit zur Verfügung zu stellen, ist allerdings leider in weite Ferne gerückt.

Micha-Kolumne: Wenn Protest und Kirche aufeinander prallen


Am Samstag, dem 15. Oktober 2011, fand sich die St Paul's Cathedral, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Londons und einer der wichtigsten Orte der anglikanischen Kirche auf einmal der weltweiten Aufmerksamkeit ausgesetzt. Nein, nicht wegen einer königlichen Hochzeit, sondern  wegen Protestierenden der „Occupy London“ Bewegung.

0,7%-Ziel: Letzte Chance, um Abgeordnete zu ermutigen


(09.11.2011, Leipzig) Noch bis zum 25. November 2011 können wir Abgeordnete ermutigen, das Versprechen Deutschlands gegenüber den Ärmsten der Armen zu halten. Mit der Verabschiedung der Haushaltsgesetze für 2012 könnten wir dem Ziel, bis 2015 mindestens 0,7% der deutschen Wirtschaftsleistung – also des Bruttonationaleinkommens – für Entwicklungszusammenarbeit auszugeben, endlich näherkommen.

Micha-Kolumne: Wenn Fatima ihre Lieder wieder findet

Große Augen sehen mich an. Auf den ersten Blick leuchten sie, aber das, was so schimmert, ist kein Leuchten, sondern ein fiebriges Glühen. Still und ruhig sitzt Assisa, zwei Jahre alt, auf dem Schoss ihrer Mutter im Flüchtlingslager von Dolo Ado.

Etwa 1,5 Millionen Menschen sind auf der Flucht vor Hunger und Gewalt.

„Wir haben Hunger nach Gerechtigkeit bekommen“


100 Gemeinden bei Micha-Aktionswoche beteiligt – Abschlussgottesdienst in Berlin

(17.10.2011, Berlin/Leipzig) Mit einem Abschlussgottesdienst in Berlin ist am 16. Oktober die deutschlandweite Aktionswoche „REICHT FAST(EN)?“ zu Ende gegangen. Die Aktion „Eine Schale Reis“ und die Micha-Initiative Deutschland hatten gemeinsam vom 9. bis 16. Oktober dazu aufgerufen, sich täglich von nur einer Schale Reis zu ernähren, um nachzuempfinden, mit wie viel ein Drittel der Weltbevölkerung auskommen muss.

REICHT FAST(EN)? Impuls zu Lukas 14, 12-14: "Kommt und feiert!"


Impuls zum Micha-Sonntag, 16.10.2011. Kommt und feiert - das soll das Thema dieses Tages sein.

Liebe Leute, wie können wir feiern? In dieser Welt?! Ich bitte euch! Ostafrika! Fukushima! Oslo! Libyen! Syrien! Und das ist nur eine kleine Auswahl an Stichworten. Und hinter jedem einzelnen verbirgt sich eine ganze Welt an Schicksalen, an Menschen!

REICHT FAST(EN)? Impuls zu Matthäus 25: "Radikaler Lebensstil"


Impuls zum 13.10.2011. Wir erleben in den letzten Monaten historische Umbrüche. Während der Finanzkrise wurde deutlich, dass menschengemachte Systeme nicht mehr kontrollierbar sind. Viele Menschen sagen, dass es ohne Werte und Maßstäbe nur noch Chaos geben wird. Und Politiker und Wirtschaftsleute, die moralisch versagen, werden als dafür Beleg gesehen, dass wir orientierungslos dahintreiben.

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