Micha-Initiative fordert mehr Transparenz beim Handel mit Rohstoffen


(14.02.2012, Leipzig/Essen) Mit der Kampagne „Licht ins Dunkel“ ruft die Micha-Initiative die Europäische Union dazu auf, sich für mehr Transparenz beim Handel mit Rohstoffen einzusetzen. In verschiedenen Ländern Europas sind Gemeinden, christliche Gruppen und einzelne Engagierte eingeladen, sich mit Postkarten- und Email-Aktionen an EU-Ratspräsidentin Helle Thorning Schmidt sowie Abgeordnete des Europa-Parlaments zu wenden.

0,7%: Danke an alle, die sich mit engagiert haben!

 

Die Micha-Initiative bedankt sich bei allen, die sich 2011 an verschiedenen Stellen mit dafür eingesetzt haben, dass die Versprechen gegenüber den Ärmsten der Armen gehalten werden. Die Erfüllung der Zusage der Bundesregierung, bis 2015 0,7% der deutschen Wirtschaftsleistung für Entwicklungzusammenarbeit zur Verfügung zu stellen, ist allerdings leider in weite Ferne gerückt.

Micha-Kolumne: Wenn Protest und Kirche aufeinander prallen


Am Samstag, dem 15. Oktober 2011, fand sich die St Paul's Cathedral, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Londons und einer der wichtigsten Orte der anglikanischen Kirche auf einmal der weltweiten Aufmerksamkeit ausgesetzt. Nein, nicht wegen einer königlichen Hochzeit, sondern  wegen Protestierenden der „Occupy London“ Bewegung.

0,7%-Ziel: Letzte Chance, um Abgeordnete zu ermutigen


(09.11.2011, Leipzig) Noch bis zum 25. November 2011 können wir Abgeordnete ermutigen, das Versprechen Deutschlands gegenüber den Ärmsten der Armen zu halten. Mit der Verabschiedung der Haushaltsgesetze für 2012 könnten wir dem Ziel, bis 2015 mindestens 0,7% der deutschen Wirtschaftsleistung – also des Bruttonationaleinkommens – für Entwicklungszusammenarbeit auszugeben, endlich näherkommen.

Micha-Kolumne: Wenn Fatima ihre Lieder wieder findet

Große Augen sehen mich an. Auf den ersten Blick leuchten sie, aber das, was so schimmert, ist kein Leuchten, sondern ein fiebriges Glühen. Still und ruhig sitzt Assisa, zwei Jahre alt, auf dem Schoss ihrer Mutter im Flüchtlingslager von Dolo Ado.

Etwa 1,5 Millionen Menschen sind auf der Flucht vor Hunger und Gewalt.

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