gut zu (er)tragen? Impuls zum 16. Oktober: "Der lange Atem der Gerechtigkeit"


Zwangsarbeit, sklavenartige Zustände und auch Schuldknechtschaft – die International Justice Mission (IJM) arbeitet weltweit daran, dass Menschen aus Verhältnissen wie diesen befreit werden. Die Ungerechtigkeit, die diese Verhältnisse ermöglicht, entsteht nach Ansicht von Dietmar Roller, dem Vorsitzenden von IJM Deutschland, aus einem Mix von Ursachen: Da sind ungerechte Gesetze oder Gesetzeslücken, und da sind gute Gesetze, die aber zum Nachteil der Armen nicht umgesetzt werden.

gut zu (er)tragen? Impuls zum 15. Oktober: "Keine Angst vor der Zukunft"


In vielen Nähereien Bangladeschs sind menschenunwürdige Arbeitsbedingungen an der Tagesordnung: Autoritäre Befehlsstrukturen, betäubender Lärm von Nähmaschinen, Arbeiten bis zur Erschöpfung, fehlende Sicherheitsvorkehrungen, kein Brandschutz. Die Luft ist heiß und es werden kaum Pausen erlaubt. Oberstes Ziel ist der Profit und am Ende des Tages muss das erforderliche Pensum erreicht worden sein. Die 26-jährige Monika Hembron aus der Hauptstadt Dhaka arbeitet als Näherin in einer der unzähligen Textilfabriken Bangladeschs und erlebt dies Tag für Tag.

gut zu (er)tragen? Impuls zum 14. Oktober: "Mission Gerechtigkeit"


Als Missionare das Evangelium verkünden, das wollten Gerhard Wiebe und seine Frau, als sie vor einigen Jahren von ihrer Gemeinde nach Kambodscha ausgesandt wurden. Die Vorstellungen in der Gemeinde waren klar: Mission bedeutet die Einladung zum Glauben an Jesus, die Einladung in die Anbetung Gottes.

gut zu (er)tragen? Impuls zum 13. Oktober: "Die Schreie der Unterdrückten"


Wenn wir an Sklaven bei der Feldarbeit denken, fallen uns Bilder aus Filmen ein: Menschen, die bei drückender Hitze in den Südstaaten der USA unter menschenunwürdigen Bedingungen Baumwolle ernten. Aber das, was in den USA längst Geschichte ist, ist nah an der Realität vieler Menschen im westafrikanischen Burkina Faso. Dort gilt Baumwolle als das wichtigste Exportprodukt, wird im Volksmund sogar als „weißes Gold“ bezeichnet.

Politik und Gemeinden sollen sich für menschenwürdige Arbeit einsetzen


Zum Welttag für menschenwürdige Arbeit haben am 7. Oktober Vertreterinnen des Bundestages das „Manifest für menschenwürdige Arbeit“ überreicht bekommen, das von 172 Bundestagsabgeordneten unterstützt wird. Auch die christliche Micha-Initiative hatte im Rahmen ihrer Kampagne „gut zu (er)tragen?“ um Unterstützung für das Manifest geworben. Vom 13. bis 19. Oktober hat die Initiative zudem Gemeinden und christliche Gruppen zu einer Aktionswoche für bessere Herstellungsbedingungen in der Textilindustrie eingeladen.

Breite ökumenische Koalition: Kirchenführer rufen G20 in offenem Brief zum Engagement gegen Korruption auf


Leiterinnen und Leiter verschiedener Kirchen und weltweiter christlicher Bewegungen haben sich in einem öffentlichen Brief an die G20-Regierungen gegen Korruption und Steuervermeidung gewandt. Darin mahnen sie vor allem die Konsequenzen intransparenter Geschäfte für die Ärmsten der Armen an. Unterschrieben haben den im Rahmen der Kampagne EXPOSED entstandenen Brief unter anderem die Generalsekretäre des Ökumenischen Rates der Kirchen und der Weltweiten Evangelischen Allianz

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