EXPOSED: Micha-Initiative will Korruption bekämpfen


(pro, Berlin, 21.04.2013) Für mehr wirtschaftliche Transparenz will sich die christliche Micha-Initiative mit der internationalen Kampagne „Exposed” einsetzen. Dazu will sie bis 2014 gemeinsam mit ihren Partnern weltweit eine Million Unterschriften sammeln. Unter dem Motto „Die Gemeinschaft der Scheinheiligen” hat die Gruppe Korruption am Wochenende auch zum Thema eines Vernetzungstreffens in Berlin gemacht.

Wichtiger Schritt im Kampf gegen Korruption und Armut


Parlament, Rat und Kommission der Europäischen Union haben sich auf Richtlinien geeinigt, die in Zukunft Rohstoffkonzerne dazu verpflichten, ihre Zahlungen an Regierungen offenzulegen. Die Micha-Initiative begrüßt die neuen Gesetze, die ihrer Meinung nach große Chancen zur Bekämpfung von Korruption und Armut bieten.

Steueroasen: „Ausdruck struktureller Sünde“


(idea, Marburg, 06.04.2013) Die so genannte „Offshore-Leaks“-Affäre hat die geheimen Geschäfte der Eigentümer von Tausenden Briefkastenfirmen in zahlreichen Steueroasen der gesamten Welt ans Licht gebracht. Wie beurteilen christliche Experten die bekannt gewordenen Praktiken? „Für mich ist dieses ganze System ein Ausdruck struktureller Sünde“, sagte ein Analyst des Internationalen Sekretariats des Tax Justice Network (Netzwerk für Steuergerechtigkeit), Markus Meinzer (Marburg)

Die Gerechtigkeitsbibel – Auf den ersten Blick Gottes Leidenschaft für Gerechtigkeit erkennen


Gemeinsam mit christlichen Hilfswerken und Verbänden hat die Micha-Initiative Deutschland eine „Gerechtigkeitsbibel“ herausgegeben. In dieser besonderen Bibelausgabe der bekannten Übersetzung „Hoffnung für alle“ sind alle Stellen, die sich mit den Themen Armut und Gerechtigkeit beschäftigen, farbig hervorgehoben.

Für fairen Kakao bei Ferrero! Jetzt Petition der Marburger Micha-Gruppe unterstützen!


Neben den deutschland- und weltweiten Kampagnenthemen engagieren sich manche Micha-Lokalgruppen auch parallel für mit eigenen Initiativen für mehr globale Gerechtigkeit. Aktuell setzt sich die Marburger Gruppe dafür ein, dass der Schokoladenhersteller Ferrero in Zukunft nur noch fairen Kakao verwendet.

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