Neue Entwicklungsziele(SDGs)

Das Jahr 2015 ist nicht nur für Micha in Deutschland ein entscheidendes Jahr großer Veränderungen. Auch für das Internationale Micha Netzwerk (Micah Network) und die Micha-Kampagne (Micah Challenge) werden dieses Jahr alle strukturellen und inhaltlichen Karten neu gemischt.

Nicht nur neu – Wir bleiben dran am Textil-Thema

Das letztjährige Kampagnen-Thema: „Arbeitsbedingungen in der weltweiten Textilindustrie - immer noch nicht gut zu (er) tragen?“ bleibt relevant und Aktionswochen-würdig. Trotz wichtiger Fortschritte braucht die Situation der Arbeitsbedingungen auf dem globalen Textilmarkt anhaltendes Micha-Engagement auf allen Ebenen.

Micha-Initiative beim Kirchentag: Gerechtigkeitsthemen ins Gemeindeleben integrieren

 


Die Micha-Initiative möchte beim Evangelischen Kirchentag, der vom 3. bis 7. Juni in Stuttgart stattfindet, zeigen, in welcher Weise Gerechtigkeitsthemen in das Gemeindeleben integriert werden können. Sie wird mit einem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten vertreten sein und lädt gemeinsam mit anderen Veranstaltern in eine Gebetskirche für Gerechtigkeit ein, für welche die katholische St. Marienkirche (Tübinger Straße 36, 70180 Stuttgart) zur Verfügung steht.

Neue Impulse für "Textilbündnis" beim Parlamentarischen Abend der Micha-Initiative


Prominente Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft diskutierten am Mittwoch Abend im Rahmen eines Parlamentarischen Abends der Micha-Initiative in Berlin über die Arbeitsbedingungen der weltweiten Textilindustrie.

Ron Sider bei "Micah Summit": Christen sind "Störenfriede" im Wirtschaftssystem


(idea, New York, 13.12.2014) Beim Einsatz für globale wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit brauchen Christen einen langen Atem. Das betonte der evangelikale Sozialethiker Prof. Ronald Sider (Wynnewood/US-Bundesstaat Pennsylvania) bei einer internationalen Konferenz der Micha-Initiative Anfang Dezember in New York. Christen sollten einen Systemwandel durch sorgfältige Erforschung der Faktenlage fördern und sich als „Störenfriede“ verstehen, sagte Sider bei der Zusammenkunft am Hauptquartier der Vereinten Nationen.

EXPOSED-Kampagne begrüßt G20-Maßnahmen gegen Korruption und Steuervermeidung


Die christliche internationale Kampagne EXPOSED hat die beim G20-Gipfel im australischen Brisbane beschlossenen Maßnahmen gegen Korruption und Steuervermeidung begrüßt. Bei der Umsetzung der geplanten Maßnahmen könnten auch Milliarden von Euro für die Bekämpfung von Armut freigesetzt werden.

gut zu (er)tragen? Impuls zum 19. Oktober: "Eine Gemeinschaft mit Vision"


Die L4 ist eine Gemeinde in Kassel, die begonnen hat, sich bewusst für mehr Gerechtigkeit zu engagieren. Schon immer gab es da einzelne Leute, denen Fragen rund um Lebensstil und Engagement wichtig waren. Aber als gemeinschaftliches Thema wollten Gerechtigkeitsfragen nicht zünden – trotz mancher dezidierter Predigt.

gut zu (er)tragen? Impuls zum 18. Oktober: "Das Böse mit dem Guten überwinden"


Es war ein Buch und die Auseinandersetzung mit der eigenen Ernährung, die Susanne dazu brachten, sich intensiver mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Und dadurch auch mit der Frage, wo denn eigentlich ihre Kleidung herkommt und wie sie hergestellt wird.

gut zu (er)tragen? Impuls zum 17. Oktober: "Schönheit und Gerechtigkeit"


Nathalie und Simon Schaller aus Stuttgart haben mit Freunden zusammen das Modelabel GLIMPSE gegründet. Zwei Dinge versuchen sie bei GLIMPSE miteinander zu verbinden: Die Freude daran, sich durch Mode auszudrücken, und das Engagement für die Opfer von Zwangsprostitution. Das Motto des Labels lautet daher: LOVE SELLS. Frauen, die Opfer von Zwang und sexueller Ausbeutung waren, werden als Näherinnen ausgebildet, können ihr erlerntes Handwerk unter menschenwürdigen Bedingungen ausüben und bekommen so eine neue Perspektive für ihr Leben.

gut zu (er)tragen? Impuls zum 16. Oktober: "Der lange Atem der Gerechtigkeit"


Zwangsarbeit, sklavenartige Zustände und auch Schuldknechtschaft – die International Justice Mission (IJM) arbeitet weltweit daran, dass Menschen aus Verhältnissen wie diesen befreit werden. Die Ungerechtigkeit, die diese Verhältnisse ermöglicht, entsteht nach Ansicht von Dietmar Roller, dem Vorsitzenden von IJM Deutschland, aus einem Mix von Ursachen: Da sind ungerechte Gesetze oder Gesetzeslücken, und da sind gute Gesetze, die aber zum Nachteil der Armen nicht umgesetzt werden.

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